Pressungen und Klassifizierung von Pu-erh Tee

Pu-Erh Tee wird in China in verschiedene Formen, zum Beispiel in rechteckige Ziegel oder runde Kuchen mit einem Durchmesser von etwa 15 cm, gepresst. Nur zur Ausfuhr haben sich inzwischen auch lose Blätter und Teebeutel durchgesetzt. Die traditionelle Handpressmethode mit einem großen Stein, die sich im Ergebnis an unebenen Rändern und einer Einkerbung auf einer Seite erkennen lässt, wird heute überwiegend durch industrielle Methoden ersetzt.

Die Pressung bleibt dennoch ein aufwändiger Arbeitsgang, der mehrere vorbereitende Schritte erfordert: Erst wird eine bestimmte Menge an Máochá oder reifen Teeblättern abgewogen und für bessere Formbarkeit leicht angedämpft. Dann wird der Teeklumpen mittig mit einem Zierband versehen und in einen Stoffbeutel gelegt, der fest um den Klumpen zusammengezogen und ausgewrungen wird. Anschließend kommt- je nach gewünschter Form und Geschwindigkeit- entweder eine hydraulische Presse oder eine manuell bediente Hebelpresse zum Einsatz, um den Tee in eine Metallform zu drücken. Eine besonders feste Pressung gilt grundsätzlich als Gewähr für lange Haltbarkeit und die Fähigkeit, das Aroma über viele Jahre konservieren zu können, so dass ihre Art und Güte ein wichtiges Qualitätsmerkmal bildet.

Pu-erh Tee wird daneben nach zahlreichen weiteren Kriterien klassifiziert, so sind vor allem Anbau, Herkunftsgebiet, Verarbeitungsmethode und die Jahreszeit seiner Ernte wesentliche Faktoren zur Qualitätsbestimmung. Mehr als zehn in Zahlen angegebene Grade dienen weiterhin der Klassifizierung und orientieren sich üblicherweise an der Größe und Qualität der Blätter. Allerdings variieren die Methoden der Einstufung von einer Fabrik zur anderen, und die Qualität der Blätter kann durch die weitere Verarbeitung und die später angewandte Pressmethode modifiziert werden. Nicht aus jedem höchstrangigen Blatt wird also auch ein fertiges Produkt des ersten Ranges, so dass die Gradabstufung als Qualitätskriterium nicht überbewertet werden sollte.

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